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Wasser

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Wasser2019-06-04T14:22:24+02:00

Das wohl wichtigste und ständig wiederkehrende Problem hier oben ist das Wasser. Seit Menschen Gedenken ist es ein Problem für die Eigentümer. Aber auch nicht zu verachten ist das Problem der Zugänge. Vom Dorf herauf hatte man früher zwei Stunden und für die Alpfahrt mit dem Vieh war ein armseliger Fussweg Richtung „ze Putze“ der einzige Weg.

Wasser bis 1958

Wasser auf der Treichetwära

Das Wasser auf Firsitte ist seit jeher ein grosses Problem. Früher hat man jeden Tropfen Regenwasser und auch das Schmelzwasser gesammelt in einem Holztrog oder in Fässern. Die Viehtränke war immer auf der Treichentwäre.
Bis ins Jahr 1958 wurden das Wasser vom Riedgrabe teils in Käneln und teils in Eisenröhren in die Holztröge auf der Treichentwära geleitet. Immer im „Langsi“ (Frühjahr) musste zuerst die Känel gelegt werden und das Wasser eingeleitet werden.

Wasser ab 1989 bis 2009

Alter Widder und Quellen

Im Jahre 1989 wurde ein Widder installiert. Dieser pumpte das Wasser hinauf ins Bärifat und von dort nach Ober Bode. Der Zugang zum Graben war noch via Brenjentwära bzw. oberhalb der Treichentwära in den Riedgraben. Der Widder war vorerst unter einem Metalldach. Dies wurde jedoch ohne Schaden am Widder demoliert. Darum haben wir dem Widder eine Höhle erstellt. Diese war nun sehr sicher, aber für Reparaturen usw. ziemlich exponiert.

Verbesserung Wasser mit Widder – 2009

Bilder der höchst gelegenen Quelle

Diese Bilder zeigen die höchst gelegene Quelle im Riedgraben. Dieses Wasser kommt jeweils von Ende Mai bis ca. Ende September. Einmal in den letzten 50 Jahren blieb diese Quelle trocken. Man hatte nur Wasser bis ein paar Meter unter dem 9spitzig Lärch.

Materialtransport für Wasser

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Das Material für die Arbeiten während der nächsten Woche wird in den Riedgraben geflogen. Wir wollen die Quellen so fassen, dass kein Oberflächenwasser mehr in unser Trinkwasser gelangt.

Sprengarbeiten 2009 – Teil 1

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Im Hintergrund hört man den alten Widder. Er machte ungefähr 30 – 40 Schläge pro Minute. So wurde unser Trinkwasser ca. 120 Meter in die Höhe gepumpt (hinauf ins Bärefat).
Eins schematische Veranschaulichung findest du hier!

2009 Arbeiten – Teil 2

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Man hört das Geräusch vom alten Widder und am Schluss den Lärm der Minöre bzw. von deren Werkzeug. Der alte Widder hat eine Schlagzahl so zwischen 30 und 40 pro Minute gehabt. Der neue wie in einem andern Video zu hören sein wird, schlägt ungefähr viermal schneller.